Unser aller Boden bietet gemeinsame Zukunft

Wie wir wissen, ist Binningen im Hinblick auf die Wohnformen heute sehr divers aufgestellt. Als Agglomerationsgemeinde ist der Boden zudem ein sehr begrenztes und wertvolles Gut. Leben Sie selbst in einem Mehrfamilienhaus, einer Zweizimmer-Wohnung, einer Villa, einer Genossenschaftsüberbauung, einem Zimmer des APH oder einer anderen Unterkunft? Etwas haben wir doch alle gemeinsam. Wir leben und bewegen uns hier regelmässig – viele täglich – im öffentlichen Raum. Einige nutzen dabei auch Spielplätze, Schulen und Sportanlagen, andere sind einfach nur auf der Strasse unterwegs zu ihrem Ziel, wieder andere geniessen die Naturnähe auf einem Spaziergang oder treiben Sport im Freien. So unterschiedlich die Aktivitäten und Ziele von uns allen sein mögen. Auf den Boden kommt es an, denn darauf gehen wir und darauf stehen wir. Gäbe es diesen öffentlichen Boden nicht mehr, müssten wir auf viele Dinge verzichten oder für die Nutzung extra bezahlen! Aufgrund des Verkaufs gemeindeeigener Liegenschaften in der Vergangenheit besteht heute bereits ein Engpass beim verfügbaren Boden für Schul- und Verwaltungsräumlichkeiten und die Gemeinde ist gezwungen selbst teure Ersatzliegenschaften zu mieten. Die Interessengemeinschaft «Binninger Boden behalten» möchte diesem Trend des Ausverkaufs unser aller Bedürfnisse entgegenwirken. Es braucht im Mai an der Urne ein Zeichen, damit das kostbare Gut Boden für die Gemeinschaft erhalten und auch in Zukunft Handlungsfreiheit für die öffentliche Hand gewahrt bleibt. Denn die Bodenpreise kennen nur eine Richtung – nach oben. Und was heute verkauft wird, ist später schwer zurückholbar.

Nachhaltig ist, nicht mit kurzfristigem Denken die Zukunft unserer Gemeinde zu verkaufen.

Luzi Jehle, IG Binninger Boden behalten

 

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