Bezahlbarer Wohnraum in Binningen: Jetzt von der Analyse zur Umsetzung

Foto by Peter Lengacher

Bezahlbarer Wohnraum in Binningen ist knapp. Das spüren viele Einwohnerinnen und Einwohner ganz konkret im Alltag. Mit seiner Interpellation «Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware» hat Lewin Lempert dieses Thema aufgenommen und wichtige Grundlagen erarbeitet. Die Antworten des Gemeinderats zeigen deutlich, dass der Anteil an gemeinnützigem Wohnraum sehr tief ist und die bisherigen Instrumente nicht ausreichen, um die Situation spürbar zu verbessern.

Nun geht es einen Schritt weiter. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Parteien haben wir eine Motion eingereicht, um aus der Analyse konkrete Politik folgen zu lassen. Ziel ist, dass die Gemeinde aktiver wird und mehr Handlungsspielraum erhält.

Geld für Land- und Immobilienkäufe

Konkret wird der Gemeinderat beauftragt, einen Rahmenkredit für Liegenschaftskäufe oder ein vergleichbares Instrument auszuarbeiten. Damit könnte Binningen künftig gezielt Land und Immobilien erwerben und so die Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum aktiv mitgestalten, beispielsweise durch die Abgabe im Baurecht an Genossenschaften. Die Gemeinde Köniz zeigt, dass eine solche aktive Bodenpolitik funktioniert und langfristig Wirkung entfaltet.

Für uns ist klar: Wenn wir wollen, dass Binningen auch in Zukunft für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbar bleibt, braucht es jetzt konkrete Schritte.

Weitere Hintergründe und Einschätzungen zum Thema hat das Online-Medium «Bajour» zusammengetragen: «Aktive Bodenpolitik für Binningen?».

Andrea De Fregias, Einwohnerrätin und Vorstandmitglied SP

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